Diät-Mythos „Diäten funktionieren doch gar nicht“

Fünf Tage bin ich nun schon in der Diät und möchte mit dem Mythos „Diäten funktionieren doch gar nicht“ aufräumen. Ich muss selbst zugeben, dass ich diesen Satz anfangs gar nicht richtig verstanden habe, weil es viele Menschen gibt, die erfolgreich eine Diät absolvieren. Auch ich habe schon zwei erfolgreiche Diäten hinter mir. Während ich aber Bodybuilding betreibe und damit jährlich bewusst zu- und abnehme, wird mit diesem Satz meistens der sog. Jojo-Effekt angesprochen.

Der Jojo-Effekt

Der Jojo-Effekt meint, dass man nach der Diät sofort wieder das abgenommene Gewicht zunimmt bzw. sogar noch etwas mehr und es sich deshalb gar nicht lohnt mit einer Diät anzufangen. Doch wie entsteht der Jojo-Effekt und wie kann sich der Mythos, dass Diäten nicht funktionieren würden, so gut halten?

Im Prinzip lässt sich der Jojo Effekt auf zwei maßgebliche Ursachen zurückführen. Zum einen gehen die meisten planlos in eine Diät und nehmen während der Diät dann vor allem Muskelkasse ab. Das sorgt wiederrum dafür, dass man einen geringeren Energieverbrauch hat und entsprechend nach der Diät nur weniger Kalorien essen kann. Andererseits sind viele Diäten und insbesondere populäre „Fitnessprogramme“ lediglich auf kurzfristige, schnelle Erfolge ausgelegt und gehen damit mit sehr vielen Restriktionen einher. Diese sind auf lange Sicht nicht in den „normalen“ Alltag integrierbar, so dass die meisten Menschen nach der Diät in ihre alten Ernährungsgewohnheiten zurückfallen. Im Folgenden werde ich auf beide Punkte eingehen.

Geringerer Kalorienbedarf nach einer Diät

Eine maßgebliche Ursache für den Jojo-Effekt stellt der geringere Energiebedarf nach der Diät dar. Zwar ist es normal, dass man mit weniger Gewicht auch einen etwas geringeren Energiedarf hat, doch das ist im Ergebnis nicht ausschlaggebend, da der Effekt viel zu klein ist. Bei den meisten sinkt der Energiebedarf in einer Diät durch den Verlust von Muskelmasse, entweder weil zu wenig Eiweiß konsumiert wird oder weil kein bzw. falsch Krafttraining betrieben wird. Muskeln verbrauchen am meisten Energie. In einer Diät ohne ausreichend Eiweißkonsum oder keinem bzw. falschem Krafttraining baut der Körper entsprechend zuerst Muskelmasse ab, weil er diese gewissermaßen als „Energiefresser“ sieht. Deshalb reicht es für eine Diät nicht aus, jetzt einfach mal alle zwei Tage 30-40 Minuten joggen zu gehen.

Die Rechnung hat man dann nach der Diät: Zum einen hat man weniger Muskelmasse, also einen niedrigeren Energieverbrauch. Zum anderen möchte man sich wieder „normal“ ernähren. Isst man nun gleich viel Kalorien wie vorher, so nimmt man aufgrund des geringeren Energieverbrauchs umso schneller wieder zu.

Oftmals hört man Sätze wie das der Stoffwechsel schlafe oder auf „Hungermodus“ schalte. Richtig ist aber, dass sich der Körper nur in langen und harten Diäten an die Gegebenheiten etwas anpasst und auch dann sinkt der Energieverbrauch gerade mal um ca. 5-10% des Grundumsatzes (in Extremfällen auch mal um bis zu 20%). Das sind bei einer ca. 60kg schweren Frau ca. 70-140 Kilokalorien (Kcal). Um diesen Anpassungen entgegenzuwirken ist dem Körper nach einer Diät eine gewisse Übergangszeit (ca. 1-2 Wochen) zu gewähren um sich wieder zu normalisieren. In dieser Zeit ist angeraten nur so viel zu essen wie man auch tatsächlich an Energie verbrennt, also weder Kaloriendefizit noch -überschuss.

Zurückfallen in in alte Ernährungsgewohnheiten

Der zweite Knackpunkt sind Diäten, die nicht nachhaltig angelegt sind. Eine Diät sollte dazu genutzt werden um sich mit seinem Körper zu befassen und diesen kennenzulernen. Ebenso sollte eine gute Diät darauf ausgelegt sein einen gesunden, ausgewogenen und nachhaltigen Weg zu gehen und langfristig Essgewohnheiten zu ändern. Leider ist dies bei den meisten Diäten nicht der Fall. Es geht im Wesentlichen nur um Verbote: kein rotes Gemüse, keine Kohlenhydrate, keine Snacks, keine Milchprodukte, kein weißes Brot…. Für die meisten Leute, die nicht hauptberuflich Sportler und Athleten sind, sind solche Vorgaben nicht langfristig zielführend. Eher im Gegenteil: Sie führen zu Heißhungerattacken und enormen Gelüsten nach Verbotenem. Aus Gesprächen mit unseren Kunden wissen wir, dass viele auch gar nicht den Hintergrund der verbotenen Lebensmittel kennen und verstehen, sodass Ihnen nach der Diät völlig unklar ist was nun gesund und was ungesund ist. Allein aus Unwissenheit wird in alte Muster verfallen.

Die Lösung des Problems

Was ist die Lösung? Wir sehen eine Lösung in unserem System von dein-bodyfit.com. Wir helfen dir deinen Körper genau zu kennen und geben dir somit eine der wertvollsten Informationen: Wie viel solltest du ungefähr zu dir nehmen um deinen Körper optimal zu versorgen. Mit dieser Information kannst du deine Ernährung steuern, nämlich dahingehend, dass es grundsätzlich keine Verbote geben sollte, sondern du selbst auswählst was du isst und durch unsere Analyse weißt wie sich dies auswirkt. Bspw. kannst du eine Pizza essen oder mit Freunden abends etwas trinken gehen, aber du weißt dann dass du dich am folgenden Tag einschränken solltest. Nur dieser Weg ist nachhaltig und auch auf lange Sicht erfolgsversprechend.

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Diät: Gewichtsabnahme vs. Fettreduktion

Liebe Follower, wie bereits angekündigt werde ich passend zu dem Start meiner diesjährigen Diät eine Themenreihe zu diesem Thema in der nächsten Zeit erstellen. Zu aller erst möchte ich klären was das Ziel einer Diät sein sollte. Wenn ich diese Frage unseren bodyfit Kunden stelle höre ich meist als Antwort „Gewichtsabnahme“. Warum nicht dies, sondern vielmehr Fettabnahme das Ziel sein sollte und was der Unterschied ist, werde ich euch im Folgenden erläutern.

Gewichtsabnahme: der nur scheinbare Erfolg

Der Körper besteht zu ca. 70% aus Wasser, was gleichzeitig bedeutet dass der Wasserhaushalt einen maßgeblichen Einfluss auf unser Körpergewicht hat. Kohlenhydrate, welche im Körper in Form von Glykogen gespeichert werden, binden ca. 2,7g Wasser pro g Glykogen. Dies erklärt den vermeintlichen Erfolg vieler low-carb Diäten: durch den Verzicht von Kohlenhydraten wird eine hohe Gewichtsabnahme in kurzer Zeit durch Schwankungen im Wasserhaushalt erzielt.

Fettreduktion sollte das Ziel sein

Um einen definierten, fitten Körper zu erreichen ist jedoch nicht die Gewichtsabnahme sondern vielmehr die Fettabnahme entscheidend. Um ein Kilo Fett zu verlieren ist ein Kaloriendefizit von ca. 7.000 kcal notwendig. Wenn man demnach ein moderates Kaloriendefizit von ca. 500 kcal/Tag anstrebt braucht man folglich 2 Wochen um ein Kilo zu verlieren.

Dieser Unterschied sollte jedem der auf Diät ist bewusst sein und verdeutlicht dass eine Diät mit dem Ziel Fett abzubauen gut geplant sein und das Kaloriendefizit im Auge behalten werden sollte, denn auch ein zu großes Defizit ist gerade bei Frauen nicht hilfreich und führt schnell zu Stagnation. Mit unserem Bodymedia Armband von dein-bodyfit.com habt ihr immer den Überblick über euer Defizit. Für mich ist das Armband in meiner Diät ein täglicher Begleiter 🙂

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Reihe: Unterschiedliche Diätformen und was wirklich hilft

Liebe Leser!

Die meisten Leute kontaktieren uns mit dem Ziel abzunehmen. Gerade im Frühjahr und Sommer sollen lästige Pfunde noch schnell weg. Behilflich dabei sollen eine Vielzahl von unterschiedlichsten Diätformen sein, welche schnelles Abnehmen suggerieren und insbesondere in Frauen- und (vermeintlichen) Fitnesszeitschriften propagiert werden. Die Bandbreite reicht dabei von Fasten – und Saftkuren über Stoffwechselkuren, Low-Carb und anabole Diäten bis hin zu Detox- und Entschlackungsprogrammen. In allen Magazinen wird euch erklärt, dass das nun die beste Diät wäre und ihr sie unbedingt machen müsst. Doch alles, was die Diäten gemein haben sind RESTRIKTIONEN. Mal darf man keine Kohlenhydrate essen, mal kein Fett, mal muss man auf bestimmte Lebensmittel verzichten, mal darf man nach 18 Uhr nichts mehr essen. Alle Diäten, die mit extremen Restriktionen arbeiten sind unserer Meinung nach nicht nachhaltig und verhelfen erst Recht nicht zu einem gesunden Lebensstil.

Mit dein-bodyfit.com möchten wir dir Wege aufzeigen, wie du auf nachhaltige Weise abnehmen kannst. Im Fokus steht dabei eigentlich etwas ganz simples, nämlich deinen Körper und dessen Bedürfnisse zu kennen. Eine Studie der University of South Carolina aus dem Jahr 2010 (LEAN-Study) hat gezeigt, dass alleine schon das Tragen unseres Bodymedia Armbandes zu mehr Aktivität und folglich zu mehr Gewichtsverlust führt.

Das soll nicht bedeuten, dass es keine guten Diäten gibt oder dass Diäten „nicht funktionieren“. Im Gegenteil, dein-bodyfit.com kannst du optimal als Unterstützung in einer Diät nutzen. Wie das geht zeigen wir dir in unserer neuen Reihe. Wie werden in den nächsten Tagen verschiedene Ditäformen vorstellen und dir aufzeigen, wie du dein bodyfit dabei integrieren kannst um ideale Erfolge zu erzielen.

Wenn ihr Wünsche zu bestimmten Diätformen habt die euch interessieren, dann gerne in die Kommentare damit, sodass wir auf diese Punkte eingehen können!

Stay fit 🙂